Malaysia – erste Sommerbräune getankt

Da wir in Deutschland diesen Sommer keine Gelegenheit hatten uns ausgiebig in der Sonne zu aalen, haben wir das jetzt einfach nachgeholt. Der nächste Tag auf Langkawi stand ganz im Zeichen von Sonne, Strand und Meer! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen 🙂

 

Einsamer Strandspaziergang.
Einsamer Strandspaziergang.

 

Einzigartige Strandnixe auf Langkawi gesichtet :)
Einzigartige Strandnixe auf Langkawi gesichtet 🙂

 

Den folgenden Tag wollten wir dann aber wieder nutzen um etwas von der Insel zu sehen. Auf Langkawi gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse sondern man bewegt sich mit dem Taxi von A nach B. Wem das zu unflexibel und teuer ist, der fährt Moped! Die Entscheidung sich einen Roller zu leihen, fiel vor allem bei dem unschlagbaren Preis von 30 Ringgit  (umgerechnet ca. 6,30 € ) für 24 Stunden nicht schwer. Einen Liter Sprit gab es übrigens für ca. 0,40 €. Vielleicht sollten wir besser hier bleiben?

 

Startklar zur Moped-Tour
Startklar zur Moped-Tour.

 

Früh ging es also los zum Oriental Village. Es sah ganz anders aus als erwartet und viel los war gegen 10 Uhr auch noch nicht. Wir haben sowieso feststellen müssen das es in Malaysia gar nicht so einfach ist vor 9 Uhr Frühstück zu bekommen. Aber bisher mussten wir nie hungern.
Das Dorf liegt übrigens am Fuße des Mount Mat Cincang – mit stolzen 705m immerhin der zweithöchste Berg von Langkawi. Es gibt eine Gondel die über eine Zwischenstation auf 652,5m bis zum Gipfel führt. Dort oben gibt es auch eine 125m lange Sky Bridge. Sie gehört zu den längsten gebogenen Fußgänger-Brücken der Welt.
Nachdem wir genug vom Dorf hatten, das doch mehr eine Art kleiner Freizeitpark mit lauter “Touri-Attraktionen” war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Seven Wells Wasserfall. Wir entdeckten einen kleinen Pfad durch den Regenwald und folgten der Beschilderung. Über zahlreiche Stufen ging es immer steil bergauf. Aber ein Wasserfall muss ja auch irgendwie von oben beginnen. Irgendwann sahen wir neben uns die Gondel und dachten nur – man muss das ein hoher Wasserfall sein. Wir hatten gelesen, dass man 638 Stufen erklimmen muss. Die hatten wir jedoch längst überschritten. Wir wollten unser Ziel aber unbedingt erreichen, denn in dem Wasserfall sollte man auch Baden können und eine Abkühlung war uns allen nur recht. Also ging es weiter steil bergauf. Irgendwann mussten wir uns dann doch eingestehen, dass wir wohl irgendwo eine Abzweigung verpasst hatten. Es wurde mittlerweile auch schon echt frischer und man hörte die Gondelanlage immer näher. Die Vermutung vielleicht bei der Zwischenstation zu landen bestätigte sich. Plötzlich standen wir direkt davor. Die verdutzten Mitarbeiter konnten sich nicht erklären wie wir hier oben gelandet waren. Sie wussten gar nicht dass es einen Weg gibt. Da wir nun eh einmal oben waren und für die Fahrt nach unten den vollen Preis zahlen mussten (nur Talfahrt gab es nicht wahrscheinlich weil keiner so blöd ist bei der Hitze bis hoch zu laufen), fuhren wir noch bis ganz auf den Gipfel. Leider lag alles im Nebel sodass man eigentlich nicht wirklich was sehen konnte. Unsere Ausblicke von der Wanderroute waren da um einiges besser gewesen. Es hatte sich also wenigstens gelohnt!

Unser eigentliches Ziel haben wir dann aber doch noch erreicht. Allerdings mit Hilfe der Mopeds. Und es war großartig! Wir hätten Tage in dem klaren, kühlen Nass verbringen können. Das hatten wir uns nach der schweißtreibenden Klettertour redlich verdient 🙂   

 

Nach einem kühlen Bad in den Seven Wells Wasserfällen
Nach einem kühlen Bad im Seven Wells Wasserfall.

 

Für den nächsten Tag hatten wir eine Jetski Tour geplant. Total genial. Nur wir drei zusammen mit zwei Guides düsten wir ab durchs Meer. Wir besuchten einsame Inseln, konnten schnorcheln und hatten jede Menge Spaß. Zudem lernten wir auf der Lion Island Brad kennen, der uns spontan über die wundervolle Insel führte. Es gab wieder einen Wasserfall indem man baden konnte und wir sahen die atemberaubende, unberührte Natur. Bei Gitarrenklängen, Gesang und mit einem Drink in der Hand ging die Tour dem Ende zu. Wir würden es jederzeit wieder machen!

 

Kathrin startet ihren Jetski
Kathrin startet ihren Jetski.

 


Schließlich wurde es Zeit Langkawi zu  verlassen und Anthonys Rat zu befolgen in die Cameron Highlands zu fahren. Also ab nach Tanah Rata. Die Landschaft ist hier echt beeindruckend. Und aufgrund der höheren Lage ist es auch viel kühler als im Rest von Malaysia, den wir bisher bereist haben. Hier ist ein echt erholsamer Schlaf möglich, wären da nicht die Muezzin, die spät abends und morgens bereits um fünf zum Gebet rufen.
Wir besichtigten die Teeplantagen, wanderten durch den Mossy Forest, besuchten eine Erdbeerfarm und genossen die Natur. Zwischendurch könnte man fast denken, in Holland gelandet zu sein, ob der großen Salat- und Blumenfelder. Die Cameron Highlands gehören zu den weltweit größten Produzenten in diesem Metier. In jedem Fall sind sie eine Reise wert. Nur leider regnet es hier auch oft.

 

In den Cameron Highlands
In den Cameron Highlands.

 

Aussicht über die Teeplantagen der Cameron Highlands.
Aussicht über die Teeplantagen der Cameron Highlands.


Um nicht einen ganzen Tag im Bus verbringen zu müssen und uns selbst ein Bild von der Stadt machen zu können, ging es dann doch noch für einen kurzen Zwischenstopp nach Kuala Lumpur. Wie es uns dort gefallen hat, lest ihr in unserem nächsten Eintrag…

Ein Gedanke zu „Malaysia – erste Sommerbräune getankt

  • 14. Oktober 2015 um 19:42
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    Das klingt alles sooooo schön! So sieht es auch aus! Habt weiterhin viel Spaß und passt auf euch auf.. Freue mich über weitere spannende Abenteuer =)

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